Geschichte und Entwicklung |
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Blick von der
Steinäckerhalle
Blick zur
Peter u. Paul Kirche
Michelfeld. (DorfKirche)
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Dorfkirche von
der Pfarrgasse aus
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Dorfkirche mit Pfarrhaus, Pfarrhof und Pfarrscheuer.
Das Mitteldorf um 1952
Schloßbauer mit Mähmaschine auf der Haller Straße
um 1950
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Michelfeld ist eine sehr alte, wohl in die alemannische Zeit zurückreichende
Ansiedlung. Ob sich die erste urkundliche Erwähnung des Namens Michelfeld
vom 23. April 1188 auf unser Michelfeld bezieht, ist unsicher.
Der Ort befand sich zum größten Teil als Limpurgisches Lehen
in den Händen der Edlen von Michelfeld. Ihre Burg stand mitten im
Dorf auf einem Hügel, nahe an der Bibers. Das Geschlecht der Edlen
scheint aber vor Mitte des 15. Jahrhunderts mit einem gewissen Seifart
von Michelfeld ausgestorben zu sein.
Ihre Besitzungen in Michelfeld und in der Umgebung kamen durch Schenkungen
danach fast alle in den Besitz des Benediktinerklosters Comburg, das 1488
in ein weltliches Chorherren- oder Ritterstift umgewandelt wurde. Weil
aber die Chorherren ein allzu weltliches üppiges Leben führten,
musste die Comburg 1521 fast alle Ihrer Besitzungen und Rechte in Michelfeld
und Umgebung an die Reichstadt Schwäbisch Hall verkaufen. Sie behielt
nur die "Schenkstatt" ("Adler") und ein Mitwirkungsrecht
bei der Pfarrstellenbesetzung.
Der letzte in Michelfeld wohnhafte Adlige war der in den Kirchenbüchern
von 1572 an des öfteren erwähnte Junker Sebastian Fürderer
mit seiner Gattin Dorothea geb. Gnottstett (auch Gnottstedt, Gnottstadt).
Nach ihm ging das Schloß in bürgerliche Hände über.
Von den erwähnten Burganlagen ist heute nichts mehr vorhanden.
Die früher selbständige Gemeinde Gnadental wurde am 1. Juli
1971 im Zuge der Gemeindereform in die Gemeinde Michelfeld eingegliedert.
Der damals gegründete Ortschaftsrat hat sich mit Wirkung vom 30.
Juni 1994 aufgelöst. Der Teilort Heimbach wurde im Rahmen der Feinabgrenzung
der Gemeindereform ab 1. Januar 1978 in die große Kreisstadt Schwäbisch
Hall umgegliedert.
Die früher rein landwirtschaftlich geprägte Gemeinde verfügt
heute über eine ganze Anzahl von leistungsfähigen Handels- und
Handwerksbetrieben, die das Wirtschaftsleben der Gemeinde maßgeblich
beeinflussen. Außerdem hat sich Michelfeld zu einer attraktiven
Wohngemeinde entwickelt, wozu auch ein reges Vereinsleben beiträgt.
Die Gemeinde Michelfeld mit den Teilorten Gnadental , Neunkirchen,
Witzmannsweiler, Blindheim und Büchelberg sowie weiteren
27 Wohnplätzen hat heute ca. 3.600 Einwohner (Stand 30.06.03).
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