Gemeinde Michelfeld

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Neues aus dem Rathaus

Gedenkfeier zum Volkstrauertag am 17. November in Michelfeld

Bürgermeister Wolfgang Binnig erinnerte in seiner Ansprache an das entsetzliche Grauen, die beispiellosen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und die Millionen Opfer der Weltkriege. Die Zahl der Mitbürgerinnen und Mitbürger, die noch die apokalyptischen Schrecken des Zweiten Weltkriegs miterlebt haben, wird immer kleiner. Selbst heute 70-Jährige sind im Frieden aufgewachsen. Doch Frieden und Freiheit seien keine Selbstverständlichkeit. Wer vergisst oder verdrängt, was einmal war, läuft Gefahr früher oder später nicht mehr immun zu sein gegenüber einem übersteigerten Nationalismus, Ideologien des Hasses oder politischem Fanatismus. Es sei unser aller Auftrag Demokratie, Frieden und Freiheit mutig, unerschrocken und mit Ausdauer zu verteidigen, so BM Binnig. Er zitierte in diesem Zusammenhang den früheren Bundespräsidenten Joachim Gauck. „Die Feinde von Demokratie, Menschen, die Hass verbreiten, dürfen wir als Demokraten nicht tolerieren. Der Tolerante muss auch entschlossen intolerant sein können“.
Zum zweiten Mal wirkten Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a und 4b der Grundschule an der Ge­denkfeier mit. Im Religionsunterricht mit Pfarrerin Ruth Kern haben sie sich mit dem Thema Krieg und Frieden auseinandergesetzt. Pfarrerin Kern berichtete darüber, was die Kinder im Unterricht beschäftigt hat. Dabei sind gemalte Bilder zum Lied „Töne des Friedens“ entstanden. Die Botschaft der Bilder und der Liedvortrag der Schulkinder erfüllten die Gedenkfeier in der Dorfkirche mit einer starken Symbolkraft.

Der Männerchor des Liederkranzes Michelfeld trug mit zwei Liedern zu einem würdigen Rahmen der Gedenkfeier bei.

Foto: Verena Köger
Foto: Verena Köger

Am Mahnmal für die Opfer der Weltkriege auf dem Dorffriedhof legte Bürgermeister Wolfgang Binnig im Anschluss an die Gedenkfeier unter großer Beteiligung der Bürgerschaft einen Kranz nieder. Zuvor erläuterte BM Binnig Geschichte und Hintergründe, wie es zu dem Ehrenmal auf dem Dorffriedhof und seinem jetzigen Standort an der Ostseite der Dorfkirche gekommen ist.

Fotos: Manfred Wolf
 
Info: In diesem Jahr begeht der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge sein hunder­tjähriges Gründungsjubiläum unter dem Motto „Frieden braucht Mut“. Der Volksbund betreut im Auftrag der Bundes­regier­ung derzeit die Ruhestätten von 2,8 Millionen deutschen Kriegstoten auf 832 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten. Er wird dabei unterstützt von über einer Million Mitgliedern und Förderern sowie der Bundesregierung. Über 200.000 junge Menschen haben bei Bau und Pflege mitgeholfen unter dem Leitwort: Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden.
 
Eine Voraussetzung für den Frieden.
            ist der Respekt vor dem Anderssein,
            und vor der Vielfältigkeit des Lebens.
                                                         Dalai Lama

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